Am 7. August Olaf Henning mit neuer CD

22. Jul 2013

Olaf Henning ehrt Schlagerstar Ibo mit Duett-Album

Späte Ehre für ein Idol, das schon lange nicht mehr lebt: „Jetzt oder nie“ hat sich Schlagersänger Olaf Henning wohl und gedacht und sein neues gleichnamiges Album im Duett mit Ibo aufgenommen, der vor 13 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam. Dank moderner Technik kein Problem, in mühevoller Kleinstarbeit wurden sämtliche Original-Spuren von Ibos Stimme gesucht, repariert, digitalisiert und zu Olaf Hennings Gesang hinzugefügt. Wie das klingt, können die Besucher des Bethanien Center am 7. August um 14 Uhr erleben, wenn Olaf Henning dort die neue CD vorstellt und Autogramme gibt.

Ibo war der Vorreiter des Discotheken-Schlagers der 80er Jahre, 58 Wochen hielt er sich in den deutschen Charts, mit 39 Jahren starb der deutsch-mazedonische Künstler. Die Idee, den Sänger, der eigentlich Ibrahim Bekirović hieß, mit einem Album zu ehren, hatten Olaf Henning und sein Produzent Bernd Schöler schon vor ein paar Jahren. Aber die Zeit war noch nicht reif dafür – zu viele andere Projekte mussten erst zu Ende gebracht werden. Das Jahr 2013 scheint nun perfekt für diese Idee: Olaf Henning feiert 15-jähriges Chart-Jubiläum – und Ibo hätte in diesem Jahr sein 30-jähriges Bühnenjubiläum begangen.

„Ich war Ibo-Fan der ersten Stunde, hatte alle seine Platten und brauchte auch bei den Aufnahmen für unser gemeinsames Album nicht mal ein Textblatt. Ibo war mein Idol“, sagt Olaf Henning. Spannend für die Fans dürfte auf der neuen Produktion die neue Version von "Schwarze Rose" sein, einem Song, der alleine bei YouTube weit über zwei Millionen Mal angesehen wurde. Dass man all diese Titel mit Ibos Original-Gesang verwenden konnte, dafür hat Walter Gerke gesorgt, der Entdecker und Original-Produzent von Ibo. Er besorgte die alten Analog-Bänder – sie waren verklebt, leierten und waren so gut wie unbrauchbar… Bei -180° wurden die Bänder in einem speziellen Labor eingefroren, damit sie sich überhaupt abwickeln ließen. Später wurden sie im Studio nachbearbeitet. Als einer der ersten hörte Ibos Witwe Diana die neuen Songs: „Ein sehr emotionaler Moment“, sagt Olaf Henning.