Bethanien Center präsentiert neue Farben und Trends vom 20.2. bis 3.3.

23. Jan 2018

Gegensätze ziehen uns an – das könnte das Motto der neuen Modetrends für den (hoffentlich bald) kommenden Frühling und Sommer sein. Hier trifft zartes Pastell auf kräftige und strahlende, Farbtöne, mixen sich schräge, asymmetrische Schnitte, Patchwork, verspielte Volants, Tapetenmuster, Pailletten und Längsstreifen zum neuen Look. Der Trenchcoat steht vor dem großen Comeback und Röcke in Midi-Länge erleben ebenfalls eine Renaissance. Diese und viele weitere – und dabei durchaus tragbare – Trends sind jetzt im Mustercenter zu entdecken. Die Fachgeschäfte sind bestens gerüstet mit Neuheiten für die wärmeren Jahreszeiten. In den Schaufenstern und demnächst bei den Modenschauen gibt es interessante Einblicke und attraktive Angebote.

Nicht immer ganz typisch für sonnige Zeiten scheint auf den ersten Blick so manche Farbe, die das renommierte Pantone Color Institute für die Modebranche kreiert hat. Ultra Violett zum Beispiel, den blaustichigen Lilaton, kürte es zur Trendfarbe des Jahres. Ein Dutzend Trend- und vier klassische Frühlingsfarben hat Pantone aus dem Füllhorn gezaubert und damit der Modebranche großen Spielraum erlaubt. Hier werde „zunehmend mit Farbe experimentiert", wollten sich die Kreativen „nicht durch traditionelle Farbrichtlinien einschränken lassen", heißt es. Und so konnten die Designer aus dem Vollen schöpfen. Bei den zwölf Farbtrends zwitschert die Wiesenlerche („Meadowlark") mit einem kräftigen Gelb, leuchtet die „Cherry Tomato" in intensivem Rot und der „Little Boy Blue" verspricht nicht nur kleinen Jungs das (Azur-)Blaue vom Himmel. Die richtige Würze verleiht der Mode „Chili Oil", ein erdiges Rotbraun, während das „Pink Lavender" gerne eine sanfte Kombination mit dem kräftigen Ultra Violett eingeht. Voll im Trend liegt man mit „Arcadia", einem kühlen, klaren Grün, das perfekt zum angesagten Retro Look passt. Weitere Hingucker sind „Blooming Dahlia", dezent zwischen Lachs und Orange angesiedelt, das leckere schokoladige Braun „Emperador", der erfrischende „Lime Punch", der schrill und schlagkräftig eine zitronige Note serviert, sowie das fast neutrale „Almost Mauve" mit einem Hauch von Nostalgie und schließlich der extravagante Fuchsiaton „Spring Crocus". Die vier klassischen Farben sind das maritime „Sailor Blue", der taubengraue „Habor Mist", der neutrale „Warm Sand" und die Weiß-Variante „Coconut Milk".

Radlerhosen feiern ihr Comeback

Viele dieser Farbtupfer finden sich nun in den Textilien wieder, die Frühling und Sommer noch schöner machen. Nicht die kalte, aber eine freie Schulterseite zeigt Frau mit so genannten „One-Shoulder-Oberteilen", dafür muss es aber noch deutlich wärmer werden. Bis dahin hilft ein leger geschnittener Trenchcoat durch Wind und Wetter. Er gehört ebenso zu den Gewinnern dieser Saison wie opulente Muster, die schon mal an eine Tapete erinnern, wadenlange „Midi"-Röcke oder Longblusen, die auch bestens die eine oder andere Rundung kaschieren. Getragen werden sie übrigens auch schon mal zu Radlerhosen, die in den nächsten Monaten ebenfalls wieder aus der Versenkung kommen sollen. Die hautengen Beinkleider, die über dem Knie enden, sind auch ein Teil der sportiven „Athleisure" Optik, die mit edlen Jogginganzügen, Shorts und hautengen Leggings alltagstauglich wird.

 

Längsstreifen und lange Hemden kommen groß raus

Ob das auch für die Accessoires wie Federn gilt? Die finden sich als Saumbesatz oder in ganzen Kleidungsstücken wieder, oft sind sie übrigens aus Kunststoff. Pailletten und Fransen sollen ebenso wenig nur noch auf Partys zum Einsatz kommen, erlaubt ist, wie so oft, was gefällt. Jeans gibt es in weit und ganz eng, mit Streifen oder Metallnieten, in lang oder kurz („cropped"), verwaschen und mit Löchern oder Verfärbungen. Aber auch die Klassik kommt unter den Klamotten kein bisschen zu kurz. Ganz ladylike die eng geschnittenen, längeren Röcke, schöne Brokatmuster, Blümchen, feine Streifen, Karos oder Pünktchen, die man inzwischen Polka Dots nennt. Längsstreifen machen nicht nur schlank, sondern kommen auf Hemden ganz groß raus (die auch Frauen in ganz „Groß" tragen). Und nicht nur Business Frauen mögen auf den Hosenanzug nicht verzichten, er kommt in frischen Varianten daher. Während hier allenfalls zwei Farben miteinander harmonieren, zeigen sich Blousons und Jacken in einem atemberaubenden Materialmix mit viel Metall und Stickerei. Oder sie sind lesbar wie ein Buch, denn Comiczeichnungen auf Stoff sind angesagt. Wie auch die gute alte Ballonseide, die schon in den 80er Jahren für eine Weile beliebt war. Immer noch dezenter als die nackten Tatsachen des „Nude" Trends, bei dem zarte, transparente Stoffe auf die bloße Haut kommen. Keine Angst: hier folgt mit dem „Layer Look" dann gleich die Chance auf eine mehrlagige Verhüllung. Gegensätze ziehen sich eben an!